Feuerschiffe

Den Begriff „Feuerschiff“ umweht eine kräftige Brise Seefahrerromantik. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein Schiff der Feuerwehr, sondern um ein schwimmendes Schifffahrtszeichen, das eine gefährliche Stelle (Untiefe, Riff, Sandbank, Strömung) oder eine Landansteuerung markiert. Das älteste dieser leuchtend rot angestrichenen Schiffe schwamm ab 1816 in der Elbmündung und das letzte bemannte Feuerschiff „Borkumriff“ wurde 1988 außer Dienst gestellt. Feuerschiffe gehörten ebenso wie Leuchtbojen und Leuchttürme zur Küstensignalisation für die Seeschifffahrt. Sie hatten einen Feuerturm, der mit einer starken Lichtquelle, einer kräftigen Nebelsignalisation und einer Funkbake ausgestattet war – zum Teil waren sie zugleich Lotsenstation.Insgesamt noch neun (sieben deutsche, ein englisches und ein dänisches) dieser ehemaligen Feuerschiffe liegen für touristische Zwecke umgenutzt in deutschen Häfen: als Restaurant, Hotelschiff, Museum, Nationalpark-Infozentrum, Schiffspoststelle, Standesamt, Vereinsheim oder Ausflugsdampfer. Drei dvon sind sogar noch fahrtüchtig und unternehmen Nostalgiefahrten: die "Elbe 1" (Cuxhaven), die "Elbe 3" (Hamburg) und die "Fehmarnbelt" (Lübeck).

Die schönsten Motive sind in einem Kalender "Feuerschiffe" vereint. Eine Übersicht über die Kalender, ihre Ausstattung, Bestellmöglichkeiten, ISBNs und Preise gibt es auf dieser Autorenseite von CALVENDO: Kalender von 8komma0


Alles über Feuerschiffe hier: "Feuerschiffseite"

Und hier meine Reportage über eine Helgolandfahrt mit dem Feuerschiff "Elbe 1" (Tagesspiegel): "Leuchtturm auf Großer Fahrt"